28.07.15

Lesetipp: Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt

Ein neues Buch von Pater Heribert Arens und Schwester Martino Machowiak

24.07.15

Medientipp: Bruder Heribert Samstags auf "Deutsche Welle"

Heribert Arens hält an vier Wochenenden im Juli / August die "Gedanken zur Woche" auf "Deutsche...

Br. Heribert Arens OFM ist ein bekannter Homiletiker und Guardian des Klosters Vierzehnheiligen
22.07.15

Franziskaner in Venezuela ermordet

Bruder Alexander R. Pinto ofm (50) aus Venezuela wurde erschossen und verbrannt aufgefunden.

Offizielle Meldung der Erzdiözese Bolívar, Venezuela
21.07.15

Geht doch!

Klimapilger machen Station in der Franziskaner Mission in Dortmund.

Poster der Aktion "Geht doch!", dem ökumenischen Pilgerweg für Klimagerechtigkeit
11.07.15

Franziskaner in Syrien entführt - Update

Bruder Dhiya Aziz wieder frei!

War mehrere Tage in Syrien von Djihadisten verschleppt: Bruder Dhiya Aziz
Aktuelles

Wir haben den Hunger satt - Es gibt genug für alle!

Cover der Zeitschrift »Franziskaner«, Ausgabe Sommer 2015
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Während wir in Fülle leben, leiden nach neuesten Schätzungen weltweit 795 Millionen Menschen an Hunger – und das, obwohl genug Nahrungsmittel für alle produziert werden!

Hunger ist schrecklich und grausam. Hunger ist ein Skandal. Hunger hat es zwar immer gegeben, aber Hunger müsste eigentlich nicht sein. Hunger ist von Menschen gemacht. Die Weltgemeinschaft ist dafür verantwortlich, wenn Menschen verhungern. Wir wissen das. Und fühlen uns zugleich überfordert. Wir können »Hungernde speisen«, das haben Menschen zu allen Zeiten der Geschichte getan. Aber den Hunger abschaffen?

Auch wenn wir satt sind und wohlgenährt, müssen wir über Hunger nachdenken. Damit wir es nicht für selbstverständlich halten oder ganz vergessen, dass Menschen vor Hunger krepieren. Damit wir etwas tun.

Wenn wir ehrlich sind: Hunger ist weit weg von uns. »In Deutschland muss niemand verhungern!«, hört man manchmal. Das stimmt. Und es stimmt doch nicht so ganz. Denn auch bei uns in Deutschland gibt es längst das verbreitete Phänomen der Mangelernährung, etwa in Familien, die von Hartz 4 leben müssen. Da werden Kinder regelmäßig ohne Pausenbrot in die Schule geschickt. Mangelhafte und einseitige Ernährung aber macht krank und führt zu dauerhaften Schäden. In den großen Städten steigt der Bedarf an Suppenküchen, es sind schon lange nicht mehr nur die »klassischen Obdachlosen«, die sich kein warmes Mittagessen leisten können, sondern zunehmend auch ältere alleinstehende Menschen mit schmaler Rente. Das scheint weniger »schlimm« als die Hungersnöte in anderen Teilen der Welt. Aber schlimm ist es dennoch. Und auch hier müssen wir etwas tun.

Herzlichen Dank, dass Sie sich mit uns dem Thema »Hunger« stellen.


Weitere Themen

  • Debatte: Sterbehilfe – »Herr, lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen …«
  • Franziskanisch leben: Die Shalomgemeinschaft im Franziskanerkloster Pupping
  • Nigeria: Hintergrundbericht
  • Franziskanischer Wegbegleiter
  • Kostenlos erhältlich in allen Franziskanerklöstern und Häusern, im Direktversand an tausende Bezieher und direkt hier als Flash PDF zum online lesen.
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    Provinzialat, Zeitschrift Franziskaner, Sankt-Anna-Strasse 19, 80538 München.
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