6.07.15

Medientipp: Bruder Heribert Samstags auf "Deutsche Welle"

Heribert Arens hält an vier Wochenenden im Juli / August die "Gedanken zur Woche" auf "Deutsche...

Br. Heribert Arens OFM ist ein bekannter Homiletiker und Guardian des Klosters Vierzehnheiligen
25.06.15

Der Geist des Heiligen Franziskus von Assisi durchdringt den gesamten Text der Enzyklika

Der Franziskanerpater Andreas Müller ofm kommentiert die Enzyklika „Laudato si‘“ von Papst...

23.06.15

Veranstaltungstipp: “Franziskanisches Leben, die Reformation und die Apostelkirche“

Die Fachstelle Franziskanische Forschung und der Evangelische Kirchenkreis Münster laden ein zu...

22.06.15

Franztour 2015: von Bad Hersfeld über Fulda nach Gersfeld

Die "Klostergemeinde" von Berlin-Pankow war auf ihrem alljährlichen Radausflug zu Besuch im...

Die Teilnehmer der Franztour 2015. Bild von Christoph Bergmann
19.06.15

Franziskaner begrüßen neue Enzyklika

„Es ist großartig, dass Papst Franziskus seine Überlegungen ‚Über die Sorge für das gemeinsame...

Leben im Einklang mit der Natur: Statue des Heiligen Franziskus in einem Klostergarten in Assisi
Aktuelles

Wir haben den Hunger satt - Es gibt genug für alle!

Cover der Zeitschrift »Franziskaner«, Ausgabe Sommer 2015
Klick auf Bild startet Flash-PDF: Lesen Sie die Zeitschrift "Franziskaner" jetzt online!

Während wir in Fülle leben, leiden nach neuesten Schätzungen weltweit 795 Millionen Menschen an Hunger – und das, obwohl genug Nahrungsmittel für alle produziert werden!

Hunger ist schrecklich und grausam. Hunger ist ein Skandal. Hunger hat es zwar immer gegeben, aber Hunger müsste eigentlich nicht sein. Hunger ist von Menschen gemacht. Die Weltgemeinschaft ist dafür verantwortlich, wenn Menschen verhungern. Wir wissen das. Und fühlen uns zugleich überfordert. Wir können »Hungernde speisen«, das haben Menschen zu allen Zeiten der Geschichte getan. Aber den Hunger abschaffen?

Auch wenn wir satt sind und wohlgenährt, müssen wir über Hunger nachdenken. Damit wir es nicht für selbstverständlich halten oder ganz vergessen, dass Menschen vor Hunger krepieren. Damit wir etwas tun.

Wenn wir ehrlich sind: Hunger ist weit weg von uns. »In Deutschland muss niemand verhungern!«, hört man manchmal. Das stimmt. Und es stimmt doch nicht so ganz. Denn auch bei uns in Deutschland gibt es längst das verbreitete Phänomen der Mangelernährung, etwa in Familien, die von Hartz 4 leben müssen. Da werden Kinder regelmäßig ohne Pausenbrot in die Schule geschickt. Mangelhafte und einseitige Ernährung aber macht krank und führt zu dauerhaften Schäden. In den großen Städten steigt der Bedarf an Suppenküchen, es sind schon lange nicht mehr nur die »klassischen Obdachlosen«, die sich kein warmes Mittagessen leisten können, sondern zunehmend auch ältere alleinstehende Menschen mit schmaler Rente. Das scheint weniger »schlimm« als die Hungersnöte in anderen Teilen der Welt. Aber schlimm ist es dennoch. Und auch hier müssen wir etwas tun.

Herzlichen Dank, dass Sie sich mit uns dem Thema »Hunger« stellen.


Weitere Themen

  • Debatte: Sterbehilfe – »Herr, lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen …«
  • Franziskanisch leben: Die Shalomgemeinschaft im Franziskanerkloster Pupping
  • Nigeria: Hintergrundbericht
  • Franziskanischer Wegbegleiter
  • Kostenlos erhältlich in allen Franziskanerklöstern und Häusern, im Direktversand an tausende Bezieher und direkt hier als Flash PDF zum online lesen.
  • Sie können sie die Zeitschrift auch als Druckausgabe bestellen:
    Provinzialat, Zeitschrift Franziskaner, Sankt-Anna-Strasse 19, 80538 München.
    Tel. 089 21126-150, Frau Röckenwagner
    e-Mail: zeitschrift@franziskaner.de

Jahr der Orden

Spirituelles

Assisi- & Pilgerreisen

Totenbuch

734100 Besuche734100 Besuche734100 Besuche734100 Besuche734100 Besuche