19.12.14

Generalleitung des Franziskanerordens in Finanzschwierigkeiten

Der Generalminister des Franziskanerordens, Michael Perry, hat alle Brüder in einem Brief vom 17....

17.12.14

Werkstattbesuch beim Bildhauer Bert Gerresheim

Zusatzmaterial der Zeitschrift Franziskaner, Winter 2014

17.12.14

"Im Land des Herrn" - jetzt online lesen!

Wir laden Sie ein, online in unserer Zeitschrift über das Heilige Land und die Arbeit der...

Die Zeitschrift "Im Land des Herrn"
16.12.14

Vorankündigung: Überarbeiteter Heilig-Land Reiseführer

IM LAND DES HERRN - Ein franziskanischer Pilger- und Reiseführer für das Heilige Land. - Darauf...

Erscheint im Frühjar 2015
15.12.14

Wie sich das Franziskus-Kolleg in Hamburg auf Weihnachten vorbereitet…

Das Franziskus-Kolleg, ein internationales katholische Haus für Studierende aus mehr als 40...

Der Nikolaus und Pater Ronald verteilen Geschenke an die Kinder der Studienheimbewohner in Hamburg
Aktuelles

Im Namen Gottes!? - Religion als Brandbeschleuniger

Cover der Zeitschrift »Franziskaner«, Ausgabe Herbst 2014
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»Es liegt etwas Neues in der Luft, wir stehen am Morgen einer neuen Zeit, die gezeichnet ist von einem gewaltigen Verlangen nach Liebe und Frieden unter den Völkern und unter den Menschen. ... Religionskriege gehören der Vergangenheit an« schrieb Carlo Carettos in seinen geistlichen Briefen »Wo der Dornbusch brennt« 1971.

War das schon damals naiv? Die geschichtliche Entwicklung jedenfalls hat diese Hoffnungen Lügen gestraft.

Plötzlich gibt es wieder Kreuzzüge im Namen Gottes. Fanatisierte Religiosität wird instrumentalisiert für Massenmorde und die brutale Verfolgung ethnischer und kultureller Minderheiten.

Das scheint mitten in unserem aufgeklärten Zeitalter ein Rückfall in finsterste Zeiten.

Sind wir unfähig, aus der Geschichte zu lernen? Geht das denn immer so weiter? Oder haben tatsächlich diejenigen recht, die um des Menschen willen die Abschaffung Gottes fordern?

»Ohne dich wäre die Geschichte der Menschheit viel ärmer an Blut«, dichtet Petrus Ceelen. Aber: Nicht überall, wo Gott draufsteht, ist Gott drin!

Verfolgte Minderheiten brauchen unsere Solidarität und unser politisches Engagement. Sie mahnen aber auch zu einem selbstkritischen Blick auf das eigene religiöse Tun. Nicht überall, wo Religion draufsteht, ist auch Religion drin. Die alttestamentlichen Propheten haben schonungslos einen Opferkult kritisiert, der die konkrete Not der Menschen nicht wahrnimmt.

Auch Jesus entlarvt eine fassadenhafte Frömmigkeit, die letztlich eigene Interessen kaschiert. Für ihn ist der Einsatz für den Menschen das entscheidende Kriterium echter Gottesliebe. Und umgekehrt!

Die kritische Reflexion auf die eigentlichen Beweggründe unseres Glaubens gehört notwendig zum Glauben dazu. Franz von Assisi hat das vorgelebt: »Viele gibt es, die in Gebeten und Gottesdiensten eifrig sind (…), die sich aber über ein einziges Wort, das ihrem lieben Ich Unrecht zu tun scheint, oder über eine Kleinigkeit, die man ihnen wegnimmt, sofort dermaßen aufregen, als wäre es ein Skandal. Diese sind nicht arm im Geiste« (Erm 14). Vielleicht ist es gerade auch diese radikale  Ehrlichkeit, die noch heute an ihm fasziniert.

  • Außerdem: Werkstattbesuch beim Bildhauer Bert Gerresheim
  • Aktuelle Debatte: Familiensynode in Rom
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    Tel. 089 21126-150, Frau Röckenwagner
    e-Mail: zeitschrift@franziskaner.de

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