Füssen

Br. Benno Fischer

Br. Benno Fischer

Guardian und Krankenhausseelsorger

Pater Benno Fischer stammt aus der Umgebung von München. Sein Weg zu den Franziskanern führte über die ordenseigenen Internate in Freystadt und Landshut, wo auch Pater Rupert einer seiner Erzieher war. Die theologische Ausbildung erhielt er als junger Franziskaner an der Ordenshochschule St. Anna in München. Nach seiner Priesterweihe 1967 war er zunächst als Erzieher tätig, nach dem pädagogischen Studium mehrere Jahre als Volksschullehrer in Eggenfelden. 1998 wurde er als Guardian und Krankenseelsorger nach Füssen geschickt. Er übte diese Tätigkeiten bis zum Herbst 2004 aus. Nur zwei Jahre stand er den Franziskusschwestern in Vierzehnheiligen als Spiritual zur Verfügung, um dann im Herbst 2006 hierher zurückzukehren. Gerne wandert er in den Bergen, wenn die Aufgaben und das Wetter es zulassen.

Br. Vinzenz Bauer

Br. Vinzenz Bauer

Krankenhausseelsorger

Bruder Vinzenz Bauer arbeitet als Krankenhausseelsorger in Füssen und als Seelsorger im Pfarrverband. Er besuchte das Spätberufenenseminar in Lantershofen, südlich von Bonn. Der gelernte Handwerker bringt auch in die Klostergemeinschaft und in die Pfarrei seine vielseitigen praktischen Begabungen mit ein. 

 

 

Br. Askanius Vetter

Br. Askanius Vetter

Senior der Provinz

Pater Askanius ist im 96. Lebensjahr, was man dem rüstigen "Endachtziger" nicht ansieht. Viele Jahrzehnte lebte und arbeitete er in einer kleinen Gemeinde in der Nähe von Kaufbeuren. Im Herbst 2004 siedelte er nach Füssen um. Er hält sich fit durch tägliche Spaziergänge bei jedem Wetter. Er ist so gesund, dass er vom "Onkel Doktor" nicht viel hält. Regelmäßig feiert er bei Schwestern im Sonnenheim den Gottesdienst.

 

Br. Volkmar Polatzek

Br. Volkmar Polatzek

Senior

Pater Volkmar gehört zum Urgestein des Klosters. Er ist seit 20 Jahren in Füssen. Wenn er mit Baskenmütze und Mantel durch die Stadt geht, erkennen und grüßen ihn viele Füssener Bürger. Mit seinen 86 Jahren ist er noch recht aktiv. Er hält regelmäßig Gottesdienste, die wegen ihrer Kürze sehr beliebt sind. Viel Zeit verbringt er seit Jahren in der Klosterbibliothek. Im "Lechkosaken-Chor" ist er nicht wegzudenken. Seine musikalischen Kenntnisse sind beeindruckend.

Br. Rupert Schillinger

Br. Rupert Schillinger

Senior

In den ersten Jahren nach seiner Ausbildung wurde Pater Rupert in der  Jugendarbeit im Internat eingesetzt. Er war ein begabter Theaterspieler und Regisseur und nicht zuletzt ein angesehener Chorleiter und Kammermusiker. Später wirkte er als Katechet in einer Berufsschule in München. Dann wechselte er zur Bundeswehr und wurde Militärpfarrer und Dekan. Nachdem er mehrere Jahre die Pfarrei in Pfreimd in der Oberpfalz betreut hatte, zog er nach Garmisch-Partenkirchen als Wallfahrtsseelsorger von St. Anton. Jetzt wirkt er als Seelsorger der Schwesterngemeinschaft im Virginiaheim und steht auch für Seelsorgsgespräche im Kloster zur Verfügung.

Br. Dagobert Scharf

Br. Dagobert Scharf

Senior

Pater Dagobert stammt aus der Pfarrei München St. Anna. Dort hat er mit seinen beiden Brüdern die Kriegswirren und die Not der Nachkriegszeit erlebt. Sein franziskanischer Weg begann 1946 im Franziskanerseminar in Freystadt, führte ihn dann an das Gymnasium in Landshut. In Dietfurt verbrachte er das Noviziatsjahr, in München St. Anna machte er die phil.-theologischen Studien.

Schon 1959 kehrte er als Erzieher in das Freystädter Seminar zurück, 1961 wurde er mit der Leitung von Seminar und Schule betraut.
P. Dagobert sammelte auch Erfahrungen in der Pfarrseelsorge als Kaplan und Pfarrer. Seine große Liebe gehörte zuletzt der Wallfahrtsseelsorge auf dem Engelberg und dem Mariahilfberg in Amberg. So ist es ihm schwer gefallen, im September 2007 als Senior nach Füssen zu gehen und sich zur Ruhe zu setzen.

Br. Heribert Neumeier

Br. Heribert Neumeier

Senior

Nach einigen Kaplansjahren trat Pater Heribert in den Dienst der Franziskaner-Mission und kümmerte sich lange Zeit um die wirtschaftlicher Belange der Mitbrüder in unserer Bolivien-Mission. Mit großem Geschick gelang es ihm, Spenden zu sammeln und damit Projekte zu unterstützen, die das Leben vieler Indios menschenwürdiger machten. In seiner Tätigkeit als Missionsprokurator begegnete er vielen Persönlichkeiten in Staat und Kirche. Noch heute kann er aus dem reichen Schatz seiner Erinnerungen schöpfen und interessant erzählen.

 

Br. Pius Waldenmaier

Br. Pius Waldenmaier

Senior

Als "Heimkehrer" begrüßte ihn die Allgäuer Zeitung, denn Pater Pius Waldenmaier wirkte über 20 Jahre hier in Füssen und Hopfen am See als Kurseelsorger und Pfarrvikar. Zu seiner Zeit begann die Sanierung des Klosters durch die Diözese. Pater Pius begleitete diese Maßnahme mit seinem Einfluß und seinem Sachverstand.

Als er 1998 zum Stellvertreter des Provinzials gewählt wurde, zog er nach München um und löste später Pater Heribert Neumeier als Missionsprokurator ab. Zuletzt war Pius Guardian des Klosters auf dem Engelberg, bis er am 13. Februar 2010 nach Füssen kam.

Hier erntet er nun die Früchte seines damaligen Wirkens: Er freut sich, frühere Bekannte zu treffen und den herrlichen Blick auf den Tegelberg zu genießen. So weit es möglich ist, übernimmt er auch Gottesdienste in der Klosterkirche.

Br. Michael Hubatsch

Br. Michael Hubatsch

Kurseelsorger, Mitarbeiter in der Pfarreiengemeingemeinschaft, Vikar des Klosters

Pater Michael Hubatsch ist am 1. September 2006 nach Füssen umgezogen. Er ist zuständig für die Kurseelsorge und Mitarbeiter in der Pfarreiengemeinschaft Füssen. Die schöne Gegend Füssens ist ihm nicht fremd, denn er war schon öfter hier, um Urlaub zu machen und sich zu erholen.

Pater Michael stammt aus dem Böhmerwald, wuchs aber in Miltenberg am Main auf. Dort besuchte er die Schule und wurde Postbeamter. Mit 28 Jahren kündigte er sein Beamtenverhältnis, um in den Franziskanerorden einzutreten. Nach der theologischen Ausbildung wurde er 1983 zum Priester geweiht. Seine seelsorglichen Erfahrungen sammelte er als Kaplan in der Pfarrei in Grafrath, als Religionslehrer und Krankenseelsorger in Eggenfelden, als Wallfahrtsseelsorger und Guardian in Neukirchen beim hl. Blut im Bayerischen Wald. Sieben Jahre verbrachte er in der franziskanisch-geschwisterlichen Gemeinschaft in Ingolstadt, wo er vor allem in der Gesprächs- und Beichtseelsorge wirkte.

Sein Hobby ist die italienische Sprache. Immer wieder verbringt er seinen Urlaub in Klöstern Italiens. Auch für seine Gesundheit tut er einiges; er braucht Bewegung und geht deshalb regelmäßig spazieren.

Br. Balthasar Meyer

Br. Balthasar Meyer

Senior

Bruder Balthasar stammt aus Kottingwörth bei Dietfurt im Altmühltal. Die Franziskaner waren ihm deshalb von Kindheit an bekannt. In jungen Jahren schon wurde er Kandidat in der Bayerischen Franziskanerprovinz. Er verbrachte diese Zeit in Neukirchen beim Hl. Blut.

Im Februar 1955 konnte er in Dietfurt das Noviziat beginnen. Bald schon schickte ihn der Provinzial zur Aushilfe nach Grottaferrata bei Rom.

Neun Jahre arbeitete Br. Balthasar im Garten und in der Landwirtschaft des großen Klosters. Anschließend kam er als Sakristan und Gärtner nach Amberg auf den Mariahilfberg . Es waren 24 sehr schöne Jahre, die er dort verbrachte. Zuletzt war er 14 Jahre in Bad Tölz, bis das Kloster im Juli 2008 aufgegeben wurde.

Nun macht sich Br. Balthasar in unserm Konvent nützlich, wo er gebraucht wird, sei es im Garten, in der Sakristei oder an der Pforte.

Br. Johannes Hollweck

Br. Johannes Hollweck

Koch und Pförtner

Bruder Johannes ist der Zweitjüngste in der Runde. Als gelerntem Bäcker fällt ihm das Kochen leicht. Aber zuviel Zeit kann er nicht in der Küche verbringen, da er auch Pförtner ist und damit für alle, die ins Kloster kommen, Ansprechpartner. Am Abend schließt er gewissenhaft die Türen und schaut nach dem Rechten.

Zu seinem Aufgabenbereich gehören auch die Sakristei und die Klosterkirche. Trotz alledem findet Br. Johannes Zeit für Rückzug und persönliches Gebet. "Ora et Labora", dieser Zwei-Takt "Beten und Arbeiten" bestimmt sein Klosterleben.

Br. Bertrand Schlappa

Br. Bertrand Schlappa

Altenpfleger

Bruder Bertrand stammt aus Oberschlesien. 1989 trat er in die Breslauer Franziskanerprovinz ein, 1992 kam er in die Bayerische Provinz. Nach seiner Ausbildung in Würzburg als Altenpfleger arbeitete er mehrere Jahre in der Krankenstation in St. Anna in München, jetzt ist er in einem Füssener Altenheim tätig. Soweit es ein Dienst zulässt, übernimmt er auch Dienste im Haus. Sein besonderes Interesse gilt dem Theater.

 

Dem Haus zugeschrieben: Benedikt Grimm (Ursberg, Schwesternseelsorger und Seelsorger im Dominikus Ringeisen Werk)