Dorsten

Franziskanerkloster Dorsten

Die moderne, aus Backsteinen erbaute Klosterkirche
Die 1978 erbaute St. Anna-Kirche in Dorsten

Abgesehen von zwei kurzzeitigen Zwangsauflösungen im 30-jährigen Krieg und im Kulturkampf, sind die Franziskaner seit 1488 in Dorsten und zwar an dem Platz, wo auch heute Kloster und Kirche stehen.

Im Jahre 1642 errichteten sie zusammen mit der Stadt Dorsten auf ihrem Klostergelände das Gymnasium Petrinum, das 1902 außerhalb des  Klosterbereichs im Stadtgebiet neu eröffnet  wurde. Ein Jahr später, 1903, wurde ein Teil der Ordenshochschule (Philosophie und Fundamentaltheologie) der Provinz nach Dorsten verlegt. Das blieb so bis zur Zerstörung des Klosters und der Kirche am Ende des 2. Weltkrieges.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Kirche an der gleichen Stelle und das ehemalige Gebäude des Gymnasiums als Kloster wieder aufgebaut. Die Hälfte des Grundstücks wurde 1977 an eine Kaufhauskette verkauft, auf dem verbleibenden Grundstück das jetzige Kloster und die Klosterkirche neu errichtet.

Wie die Gesamtbevölkerung unseres Landes sind auch die Ordensgemeinschaften von dem Problem der Überalterung betroffen. So ist seit einigen Jahren in unserer Ordensprovinz, die eine Vielzahl von Klöstern in ganz Deutschland umfasst, das Kloster in Dorsten vornehmlich als Bleibe für Senioren gedacht. Als Haus, in dem Franziskanerbrüder wohnen, die aufgrund des Alters aus dem aktiven Dienst ausgeschieden sind, aber dennoch viele und vielseitige seelsorgliche Aufgaben übernehmen.

Wir Franziskaner fühlen uns der Stadt Dorsten und ihren Bewohnern  verbunden und hoffen, noch lange unseren Dienst hier tun zu können.

 

Die Hausgemeinschaft

Urban Hachmeier, Arnold Hoheisel, Bonifatius Herzner, Franz-Josef Mohn, Dominikus Wershofen, Paulus Lammers, Georg Reis, Antonius Grafe

Dem Haus zugeschrieben: Hubert Nophut (Castrop-Rauxel) 

Kontakt

Franziskanerkloster St. Anna
Lippestr. 5
46282 Dorsten


Tel.: 02362 / 95 28-0
Fax: 02362 / 95 28-222