Geschichte der Franziskaner in Dorsten
Abgesehen von zwei kurzzeitigen Zwangsauflösungen im 30-jährigen Krieg und im Kulturkampf, sind die Franziskaner seit 1488 in Dorsten. Seit dieser Zeit ist das religiöse und kulturelle Geschehen in dieser Stadt ohne das Leben und Wirken der Franziskaner nicht zu denken. Beim Rückblick auf die vergangenen Jahrhunderte beschränken wir uns nur auf einige wichtige Daten.
Im Jahre 1642 errichteten die Franziskaner zusammen mit der Stadt Dorsten auf dem Klostergelände das Gymnasium Petrinum, das 1902 außerhalb des Klosterbereichs im Stadtgebiet neu eröffnet wurde.
Von 1903 bis zum Ende des 2. Weltkrieges war in den freigewordenen Räumen des ehemaligen Gymnasiums ein Teil der Ordenshochschule (Philosophie und Fundamentaltheologie) untergebracht.
Bis nach dem 2. Weltkrieg befand sich im Kloster Dorsten das Missionsmuseum der Franziskanerprovinz, das dann nach Werl übersiedelte und den Grundstock bildete für das dortige Museum „Forum der Völker“.
In der Nachkriegszeit, als die Zahl der weiterführenden Schulen noch gering und der Weg zu einem Gymnasium für viele Schüler zu weit war, wurde 1959 ein eigenes Gebäude für ein Schülerwohnheim (St. Peter) und eine Internatsschule (Paschaliskolleg) an der Lippestraße gebaut, das mangels Schüler in der Mitte der 70ger Jahre überflüssig wurde.
- Weitere Informationen finden Sie auf der Geschichtstafel „Franziskanerkloster“ der Stadt Dorsten an der Außenwand der Kirche. - Besuchen Sie uns doch mal!
