Eggenfelden

Sie sind uns herzlich Willkommen!

Die Franziskanerbrüder in Eggenfelden freuen sich auf IHR mitleben!

Wir laden Sie ein, eine Woche mit uns zu leben!

  • Die Ruhe in unserem Haus wird Ihnen gut tun. Sie nehmen unmittelbar an unserem klösterlichen Leben teil.
  • Unsere Tagesstruktur und die andere Umgebung können Ihnen helfen, Abstand zu Ihrem Alltag zu gewinnen.
  • Stille, Gebet, Gespräch und Bibelteilen.
  • Das Leben in einer geistlichen Gemeinschaft und die Gestalt des heiligen Franz von Assisi geben Anregung für Ihren persönlichen Glauben.

 

Wir Franziskaner vom Kloster Eggenfelden lassen Sie bei uns hereinschauen: Sie erfahren in unserem "Kloster zum Mitleben" was für unser Leben wichtig ist, wie wir leben und was wir tun.

Unser Angebot an Sie

Gespräch, Stille, Arbeit, Erholung und Gebet erwarten Sie im Mitlebekloster der Franziskaner.

Gespräch

Gesprächsrunde

Zweimal in der Woche ist am Nachmittag Zeit zum geistlichen Gespräch in der Gruppe vorgesehen.

Impulse dazu geben die Teilnehmer selber, d.h. wir sprechen über die Fragen, welche die Gäste beschäftigen.

Daneben können aber auch das Leben und die Spiritualität des heiligen Franziskus, Grundfragen des Glaubens, Themen des Kirchenjahres und andere Fragen zur Sprache kommen. Am Freitag führen wir ein Bibelgespräch über eine der beiden Lesungen des Sonntags als Vorbereitung auf den Tag des Herrn.

Jeder Bruder der Hausgemeinschaft ist darauf eingestellt, von Ihnen auch in Ihren ganz persönlichen Dingen angesprochen zu werden, und gerne zum Gespräch bereit.

Stille

Meditationsraum

Was in unserer lauten und hektischen Zeit besonders fehlt, sind Ruhe und Stille. Diese Zeiten dienen der inneren und äußeren Ruhe, dem besinnlichen Lesen, dem Nachdenken, der persönlichen Meditation. Viele merken erst in einer ganz ruhigen Umgebung, wie schwer es ist, es mit sich selbst auszuhalten und wie gut es tut, bei sich selbst zu Hause zu sein.

Sie wiederzufinden ist oft der erste Schritt, ein neues Leben zu beginnen, ein Schritt zu sich selbst und zu Gott.

Wir halten an allen Tagen Zeiten der Stille. An den ersten vier Wochentagen üben wir die Stille nach der gemeinsamen Meditation, täglich nach dem Nachtgebet und Tagesabschluss.

Der Freitag ist der Tag der Stille. Dieser soll auch ein kleiner Fasttag sein. An diesem Tag steht nur eine Suppe auf dem Mittagstisch.

Jeden Dienstag suchen Menschen aus Eggenfelden und Umgebung die Stille des klösterlichen Meditationsraumes auf, um dort nach Art des Zen zur Ruhe zu kommen. Gäste sind jederzeit willkommen. Die schlichte und ruhige Atmosphäre des Raumes lädt ein, sich Zeit für das geistliche Leben/ die Seele zu nehmen.

Arbeit und Erholung

Gemeinsam arbeiten in der Klosterküche

Die Arbeit in Haus und Garten ist ein Ausgleich und eine Ergänzung zum Gebet und sie fördert das Miteinander. An dieser Erfahrung wollen wir Sie teilhaben lassen. Wir arbeiten aber auch, um von unserer eigenen Arbeit zu leben, soweit das möglich ist. Wenn Sie mitarbeiten, leisten Sie einen Beitrag für Ihren Aufenthalt.

Rekreation, das lateinische Wort für Erholung. Heute würde man wohl Chill-out sagen. Zum Leben in unserer Gemeinschaft gehört neben Beten und Arbeiten auch die Erholung. Wir pflegen das erholsame Zusammensein meist mit einem guten Wein oder Bier, mit Plaudern, Spielen oder anregenden Diskussionen.

Daneben bietet der Tages- und Wochenplan genügend Freiraum zur persönlichen Erholung.

Gebet

Im Hochchor, oben hinter dem Kirchenaltar beten wir unser Stundengebet.

Unser klösterlicher Tag ist durch seine Gebetszeiten gegliedert und geprägt. Diese Einschnitte im Laufe des Tages geben uns die Möglichkeit, innezuhalten.

Wir beten im Stundengebet der Kirche vorwiegend die Psalmen, das sind besondere Texte und Lieder aus dem alten Testament. In ihnen haben über Jahrtausende Menschen ihr Leben betend vor Gott zur Sprache gebracht. Auch heute noch kann sich der Beter hier wiederfinden und sich anregen lassen über Gott nachzusinnen.

Die Eucharistie ist das geistige Zentrum unseres Tages. So wie Jesus mit seinen Jüngern Mahl hielt und ihnen dabei Freundschaft und Weisung schenkte, führt er auch uns um den Altartisch zusammen.

Gemeinsam schweigend zu meditieren, ist gewissermaßen der Quellgrund allen Betens. Nur aus der Stille kommt die Wachheit, die uns das WORT vernehmen lässt, nur in der Stille kann das WORT Wurzeln schlagen.

FAQ - Häufig gestellte Fragen

  • Wer ist willkommen im Kloster zum Mitleben?

Jeder, der einmal Ruhe oder Abstand vom Alltag braucht, der in Tagen der Stille und Abgeschiedenheit zu sich selber kommen will, der die franziskanische Lebensweise kennenlernen oder seinen Glauben vertiefen möchte.

  • Ein Angebot nur für Männer?

Ja, wir sind ein Männerkloster, und so beschränkt sich die Möglichkeit zum Mitleben auf Männer. Eine Altersbeschrän- kung gibt es nicht - von 16 bis 86 ist uns jeder willkommen.

  • Muss ich katholisch sein, um im Kloster mit zu leben?

Nein, nur ca, 35% unserer Gäste sind katholisch. Evangelische, konfessions- lose aber auch Muslims oder Budisten sind unsere Gäste. Wir erwarten allerdings, dass Sie sich auf unser Gebetsleben einlassen.

  • Wann kann ich kommen?

Anreise Sonntag zwischen 17:30 und 18:00 Uhr, Abreise Samstag nach dem Mittagessen.

  • Wie lange kann ich bleiben?

Als Aufenthaltsdauer hat sich eine Woche bewährt. Wer zum ersten Mal zu uns kommt, braucht diese Zeit, um sich zurechtzufinden und zur Ruhe zu kommen.

  • Kann ich spontan nächste Woche vorbeikommen?

Leider Nein, es empfiehlt sich, sich 4-6 Wochen vorher anzumelden.

  • Wie viele Leute Leben bei euch mit?

Unsere Hausgemeinschaft besteht zurzeit aus sechs Franziskanern. Maximal vier Gäste gleichzeitig können bei uns Mitleben, da wir jedem einzelnen auch unsere Aufmerksamkeit widmen möchten.

  • Gibt es das Kloster zum mitleben nur in Bayern?

Nein, unser Kloster in Eggenfelden bietet gemeinsam mit unseren Klöstern Wangen (Allgäu), Hermeskeil (Hunsrück), Hülfensberg (Thüringen) und Wiedenbrück (Ostwestfalen) eine Woche des Mitlebens an. Alle Klöster gehören zur Deutschen Franziskanerprovinz.

  • Was kostet es mich, eine Woche im Kloster mit zu leben?

Wenn Sie nach Ihren Möglichkeiten einen finanziellen Beitrag für Ihren Aufenthalt bei uns leisten, sind wir Ihnen dankbar. Aber auch wer über keine Mittel verfügt, ist selbstverständlich willkommen.

  • Wie finanziert sich das Kloster?

Durch unseren Garten und durch unsere Seelsorgearbeit können wir nur zum Teil unseren Lebensunterhalt und die Erhaltung der Gebäude bestreiten. Unser Projekt wird von der Deutschen Franziskanerprovinz mitgetragen.

Durch Ihre Arbeit in Haus und Garten können Sie sichtbar und spürbar einen Beitrag zu unserem Leben leisten.

Wir freuen uns natürlich auch, wenn Sie darüber hinaus unser Kloster zum Mitleben unterstützen und für uns spenden.

Kontakt

Franziskanerkloster Eggenfelden
Franziskanerplatz 1
84307 Eggenfelden

Tel.: 08721 / 96 59-0
Fax: 08721 / 96 59-16



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Die Adresse dieser Internetseite:
eggenfelden.franziskaner.de