WAS WIR TUN
Bruder Bernardin vor Schülern mit einem physikalischen Messinstrument in Händen.
Bruder Bernardin unterrichtet Physik am Franziskanergymnasium Kreuzburg

Franz von Assisi war kein Pädagoge. Aber er hat vorgelebt, wie man Menschen begleiten kann, damit ihr Leben gelingt. Schulen zu leiten, hat bei den Franziskanern eine lange Tradition. Unsere Ordensschulen genießen bei Eltern und Erziehern den guten Ruf von Orten, an denen junge Menschen nach christlichem Menschenbild – respektvoll, ganzheitlich und partnerschaftlich – erzogen werden.

Jugendliche ernst nehmen


Wenn wir Franziskaner uns nach wie vor den „Luxus“ eigener Schulen und Internate leisten, dann nicht in erster Linie in der Hoffnung, auf diesem Weg Nachwuchs für die eigene Gemeinschaft zu gewinnen. Es ist für uns eine Weise der Verkündigung, zu der wir uns gerufen wissen: junge Menschen mit der Botschaft des Evangeliums in Berührung zu bringen.
Das Besondere an unserer Form des Umgangs mit den jungen Menschen ist vielleicht, dass wir sie tatsächlich ernst nehmen in ihren individuellen Anliegen. Wir stellen unser Lebensalter und unsere Lebenserfahrung nicht über sie, sondern sehen die Kinder und Jugendlichen als Geschöpfe Gottes, als Brüder und Schwestern an.

Unterstützung für Bedürftige

Uns ermutigt dabei die vielfache Erfahrung, dass Jugendliche durchaus offen sind für christliche Lebenswerte, solange wir sie ihnen als Menschen vermitteln, die selbst tatsächlich vorleben, was sie verkünden und lehren.

Als Franziskaner haben wir einen besonderen Blick für die Armen. Darum ist es für uns selbstverständlich, dass wir auch Bedürftigen die Aufnahme in unsere Internate und Schulen ermöglichen. Für Familien, die sich die Pension nicht aus eigener Kraft leisten können, haben wir Stiftungen ins Leben gerufen.