WAS WIR TUN
Außenansicht des Hauses vom Projekt Omnibus
Das Haus in der Lindwurmstr. 79
Zurückgelassene Erinnerungen in der Gemeinschaftswohnung
Was tun wenn das Kind für Wochen krank im Spital liegt?

In München, nahe des Dr.-von-Haunerschen-Kinderspitals, hat P. Michael Först das Projekt Omnibus (lat: "für alle", "durch alle") aufgebaut. Im Zusammenwirken mit der Kinderklinik wird für die Unterbringung der unmittelbaren Bezugsperson kranker Kinder in deren Nähe gesorgt.

P. Michael wurde als Seelsorger in der Kinderklinik mit der Not der Eltern konfrontiert, die ihrem schwerkranken Kind beistehen wollten, aber – von auswärts kommend – keine Übernachtungsmöglichkeit hatten und auf der Straße standen.

So mietete er im Januar 1985 eine Wohnung gegenüber der Klinik in der Lindwurmstr. 77 an und teilte diesen Wohnraum mit den Eltern. Im Laufe der Jahre konnte er noch weitere Wohnungen anmieten. Diese Situation änderte sich im Jahr 1999. Seitdem stehen kliniknah in der Lindwurmstr. 79 für die Bezugspersonen der kleinen Patientinnen und Patienten Übernachtungsmöglichkeiten auf drei Stockwerken zur Verfügung.

Zur Sicherung des Lebenswerkes von P. Michael hat die Bayerische Franziskanerprovinz im Jahre 2004 das Projekt in die Stiftung "Projekt Omnibus" überführt.

Br. Korbinian (links) bei einem Kind auf der Intensivstation

 

Nach dem Tod vom P. Michael übernahm P. Korbinian Klinger die Leitung des Projekt. Diese ist auch mit einer Stelle als Klinikseelsorger verknüpft. Er wird bei seiner Arbeit im Omnibus-Haus von einer Ordensschwester und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern unterstützt. Zudem haben hier in den zurückliegenden Jahren immer wieder Mitbrüder für einige Monate oder Jahre mitgelebt und -gearbeitet. Die Stiftung "Projekt Omnibus" finanziert sich aus Spenden und sonstigen Zuwendungen.