Donatus Kawaletz verstarb am 4. Juni in Dortmund . Geboren wurde Donatus Gerhard Kawaletz am 13. Oktober 1911 in Zabrze (Hindenburg/O.S.) als Sohn der Eheleute Franz und Hedwig Kawaletz; er wuchs mit sechs Geschwistern auf. Nach dem Abitur am Gymnasium der Franziskaner in Neisse wurde er am 16.09.1933 durch die Einkleidung in den Franziskanerorden aufgenommen; er erhielt den Ordensnamen Donatus. Die Feierliche Profess legte er 1937 in Breslau – Carlowitz ab. Zum Priester geweiht wurde er nach dem Studium der Philosophie in Glatz und dem der Theologie in Breslau am 09. März 1940 im Priesterseminar zu Breslau durch Kardinal Bertram.
Bald nach der Priesterweihe wurde er zum Wehrdienst einberufen – zunächst nach Russland und später nach Belgien, wo er so schwer verwundet wurde, dass seine Gesundheit erst 1952 wiederhergestellt war. In diesen Jahren der Gesundung war er als Hauskurat bei den Barmherzigen Schwestern in der Nähe von Deggendorf tätig. 1952 ging er als Spiritual in das Schülerkonvikt Königstein (Taunus) und 1959 in gleicher Funktion an das ordenseigene Schülerheim der Franziskaner nach Hildesheim. In dieser Stadt entwickelte er eine reiche pastorale Tätigkeit: ab 1960 als Spiritual am Bischöflichen Priesterseminar, als Hausgeistlicher im Mutterhaus der Vinzentinerinnen, als Beichtseelsorger in mehreren Schwesternhäusern, 28 Jahre lang als Dombeichtvater und von 1971 – 1986 als Hausgeistlicher in der Psychiatrischen Klinik. Rückblickend auf diese Zeit schrieb er 2003: „Hier in Hildesheim habe ich 28 Jahre gelebt und bis heute mein Herz dort gelassen. Es waren die besten und schönsten Jahre meines Lebens“. Am 23.12.1987 wurde er mit der „Medaille für vorbildliche Verdienste um den Nächsten“ des niedersächs. Ministerpräsidenten ausgezeichnet. Im März 1987 rief ihn die Ordensprovinz in das Franziskanerkloster Paderborn, wo er als Beichtvater und seelsorglicher Begleiter eine segensreiche Tätigkeit entfaltete.
Nach einer schweren Erkrankung zog er im Januar 1999 in die Warendorfer Alten- und Pflegestation unserer Ordensprovinz um; diese wurde im September 2006 in das Bruder – Jordan – Haus (Dortmund) verlegt. Nach einer kurzen akuten Erkrankung verstarb Pater Donatus am 14.06.2010. Auf dem Ostfriedhof in Dortmund fand er seine letzte Ruhestätte.
Theodor (Herbert) Schiebel starb am 8. Mai 2010 in Hanau. Herbert Anton Schiebel wurde am 4. Mai 1932 in Tübingen a. N. geboren. Durch den Beruf seines Vaters kam Herbert schon früh mit kirchlichen Stellen und Angelegenheiten in Berührung. Den Wunsch, Priester und Missionar zu werden, verspürte er bereits als Schuljunge. Ab 1943 besuchte er deshalb zunächst das Uhland-Gymnasium in Tübingen, ab 1945 das Eberhard-Ludwig-Gymnasium in Stuttgart; 1949 wechselte er in die Obersekunda des Fürst-Johann-Ludwig-Gymnasiums in Hadamar/Ww. Herbert Schiebel begründete diesen Wechsel mit dem Wunsch, „mich als Ordenspriester ganz der Sache Christi zu weihen - wenn ich dazu berufen bin als Heidenmissionar“; so vermerkt er in seinem Lebenslauf. In Salmünster wurde er am 2. Oktober 1952 als Frater Theodor ins Noviziat der Thüringischen Franziskanerprovinz aufgenommen, studierte nach der Zeitlichen Profess Philosophie in Sigmaringen-Gorheim und Theologie in Fulda. 1956 legte er die Feierliche Profess ab und erhielt am 20. Juli 1958 durch Bischof P. Edgar Häring OFM (einem aus China vertriebenen Missionsbischof der Bayerischen Ordensprovinz) in Sigmaringen- Gorheim die Priesterweihe. Knapp zwei-ein-halb Jahre wirkte P. Theodor zunächst in Rastatt als Kaplan und auf dem Frauenberg in Fulda bis zu seiner Ausreise im September 1960. Im Januar 1961 begann er das Studium der Japanischen Sprache in Tokyo und war auf der Insel Hokkaido von 1964-1976 in der Pfarrpastoral in Asahikawa, 1976- 1985 in Furano und danach bis 1993 in Wakkanai, der nördlichsten Stadt Japans, tätig. 1991 trat er der einige Jahre zuvor gegründeten Japanischen Franziskanerprovinz bei und war in verschiedenen Leitungs- und Pastoralfunktionen bis 2005 tätig. Das zunehmende Alter brachte ihm einige Beschwernisse. Von einer Behandlung und möglichen Operationen in der Heimat versprach er sich viel und ließ sich ab September 2008 auf dem Frauenberg auf eine Wartezeit für eine Behandlung in der Universitätsklinik Würzburg ein. Nach einer ersten geglückten Transplantation einer Hornhaut wartete er auf die zweite, deren Realisierung bis zuletzt ungewiss blieb. Schon länger mit weiteren gesundheitlichen Beschränkungen beschwert, wurde er am 23. April 2010 im St. Vinzenz-Krankenhaus in Hanau aufgenommen. Die Diagnose erbrachte eine Schädigung der Herzklappen; eine Operation erschien aber zu riskant. Schon auf die Entlassung vorbereitet, ist P. Theodor überraschend am Morgen des 8. Mai entschlafen. Seinem Wunsch entsprechend, wurde die Urne mit seinen sterblichen Überresten in Japan beigesetzt.
Meinold (Walter) Halder verstarb am 19.04.2010. Er kam am 13.10.1934 als Sohn des Flaschners Josef Halder und seiner Ehefrau Rosa, geb. Härle in Saulgau zur Welt. Nach dem Besuch der Volksschule trat P. Meinold am 1.10.1945 in das Riedlinger Gymnasium ein und wechselte im September 1947 in das Studienheim der Franziskaner in Riedlungen. In seinem selbst verfassten Lebenslauf lesen wir: „Im Monat März werde ich, so Gott will, das Gymnasium mit dem Abitur verlassen. Es ist mein Wusch, danach in das Noviziat des Franziskanerordens aufgenommen zu werden, um meinem Lebensziel, Priester und Franziskaner zu werden, näher zu kommen.“
P. Meinold wird am 24. 041955 in Salmünster eingekleidet, nach dem einjährigen Noviziat folgen die zweijährigen philosophischen Studien in der ordenseigenen Hochschule im Kloster Gorheim bei Sigmaringen und das theologische Studium in Fulda.
Die Feierliche Profess legt P. Meinold am 25.04.1959 in Fulda ab und wird am 9.04.1961 in der Klosterkirche des Frauenberges durch Bischof Adolf Bolte zum Priestergeweiht.
In den verschiedensten Klöstern unserer Provinz hat er als Volksmissionar, Krankenhausseelsorger, Spiritual und im Gemeindedienst gewirkt. Dabei bekleidete er die Ämter eines Guardians, Vikars, Bibliothekars und Chronisten.Seine letzte Wirkungsstätte seit 2004 war das Mutterhaus der Franziskanerinnen zu Gegenbach. P. Meinold Halder starb so wie er gelebt hat – still und unauffällig - am 19.04.2010 im Haus seines Bruders Franz in Herbertingen, wo er an einer Erstkommunionfeier teilgenommen hatte.
Patrick (Wilhelm) Salmon, verstarb am 19.04.2010. Geboren als einziges Kind seiner Eltern Karl Wilhelm und Therese, geb. Orth, am 16.11.1920 in Frankfurt-Bornheim, entschloss er sich nach Heimkehr aus dem Krieg Priester zu werden und studierte zunächst im Priesterseminar in Limburg zwei Semester und in der wiedereröffneten Hochschule St. Georgen in Frankfurt ein weiteres.
Am 19.04.1947 wurde er in Salmünster in den Franziskanerorden aufgenommen und erhielt den Namen Patrik. Die endgültige Bindung vollzog er mit der Feierlichen Profess am 20.04.1951 in Fulda, die Priesterweihe empfing er durch Bischof Dr. Dietz am 15. Juli 1951 ebenfalls in Fulda.
Nach Abschluss der Ausbildung konnte er seiner Berufung als Missionar folgen und reiste im Januar 1952 nach Brasilien. An mehreren Orten in den Bundesstaaten Mato Grosso und Mato Grosso del Sud wirkte er fast 40 Jahre in verschiedenen Diensten: Als Kaplan und Pfarrer in San Antonio de Leverger, Campo Grande, Rondonópolis und Campo Grande, als Leiter eines Schülerheims in Rio Brilhante, als Diözesanreferent für Seelsorge in den Bistümern Rondonópolis, Campo Grande und Dourados.
In einem Alter, das eigentlich in Ruhestand überleitet, kehrte er nach Deutschland zurück. Im Juli 1991 wurde er zum Spiritual der Franziskanerinnen in Bonlanden, Kreis Biberach / Riss, ernannt. Nachdem er diesen Dienst im Sommer 2007 in andere Hände übergeben hatte, wirkte er noch als Seelsorger für die Schwestern, bis er im August 2008 in die Alten- und Krankenstation der Thüringischen Franziskanerprovinz in Fulda übersiedelte.
Seine Kraft war mit fast vollendeten 90 Lebensjahren aufgebraucht; sein überraschend schneller Tod trat ein infolge eines körperlichen Zusammenbruchs in seinem Zimmer am Morgen des 19. April.
P. Patrik war kein Mann der lauten Worte. Bedächtig und abwägend nahm er die Aufgaben an. So lebte er auch in den Konventen des Ordens. In seiner zuverlässigen Art war er ein immer gut vorbereiteter Seelsorger für die Menschen und Planer für die Pastoral in den Bistümern im Westen Brasiliens, die allesamt erst seit Mitte des 20. Jahrhunderts gegründet worden sind.
Eberhard Scheffer, verstarb am 09.02.2010 im Alter von 95 Jahren im Marien-Hospital in Dortmund. Nach dem Abitur im Jahre 1934 entschloss er sich in Warendorf Franziskaner zu werden. Bereits kurz nach seiner Priesterweihe am 19.3.1941 durch Weihbischof Augustinus Baumann in Paderborn wurde Pater Eberhard zum Wehrdienst einberufen und kam nach Rußland und Rumänien. Nach seiner Gefangenschaft (1944) kam er, gesundheitlich geschwächt, im September 1945 in die Heimat zurück. Nach seiner Promotion zum Doktor der Theologie an der Universität Münster war er von 1952 bis 1970 Magister der Novizen in Rietberg und Warendorf und als Dozent für Liturgie an der Hochschule der Franziskaner in Warendorf tätig. 1979 wurde er zum Guardian des Klosters in Dorsten berufen und kam 1983 nach Paderborn, wo er sich besonders in der Beichtseelsorge und in der Schwesternseelsorge einsetzte.
Cosmas Laumanns verstarb am 26.01.2010 in Dortmund. Bruder Cosmas, geboren am 24.03.1937 in Bochum, verbrachte seine Kinder- und Jugendzeit in Bad Westernkotten/Lippstadt. Im Oktober 1963 trat er in den Franziskanerorden ein und verbrachte sein Noviziat in Rietberg. Es folgte das Theologiestudium in Münster, Paderborn und München. 1967 band er sich endgültig an den Franziskanerorden und wurde 1970 von Lorenz Kardinal Jäger in Werl zum Priester geweiht. Seine erste Stelle hatte er für drei Jahre in Warendorf als Submagister der Novizen. Von dort wurde er nach Hagen versetzt und lebte und wirkte in einem Lebens- und Seelsorgeteam im Hagen Haspe.
In dieser Zeit erwachte sein Gespür für die charismatische Gemeindeerneuerung, die künftig seine Pastoral und auch sein franziskanisches Leben sehr stark prägte. Einige Zeit verbrachte er im Evangelisationszentrum in Maihingen, bevor er seine Tätigkeit im Franziskushaus in Werl begann. Von hier ging Cosmas in unser Noviziatshaus in Attendorn. Er arbeitete in den seelsorglichen Aufgaben des Hauses mit und hielt zahlreiche Exerzitienkurse und Gemeindemissionen.
1992 wechselte er auf den Hülfensberg, der für 14 Jahre seine Heimat wurde.
2006 wurde er als Guardian nach Warendorf berufen, wohl wissend, dass er der letzte Guardian dieses Klosters sein würde und dass in seiner Zeit dieses Kloster aufgelöst werden sollte. Mit Treue tat er auch diesen Dienst. Nach der Schließung des Warendorfer Klosters 2008 zog er ins Kloster Dortmund um. Dort war ihm neben seiner Verkündigungstätigkeit die Mitsorge für die pflegebedürftigen Mitbrüder im Br. Jordan-Haus anvertraut. Als er sich im Januar 2010 zu einer Seelsorgevertretung in dem von ihm so geschätzten Kloster Sießen aufhielt, wurde er während eines Spaziergangs ganz plötzlich vom Tod ereilt. Im April dieses Jahres 2010 wollte er eigentlich eine neue Stelle in Bad Pyrmont im Haus „Maria Friedensthal“ als Hausgeistlicher antreten. Dazu kam es nicht mehr. Bruder Tod führte ihn am 26. Januar 2010 ins ewige „Friedenstal“.
Wir haben ihn auf dem Dortmunder Ostenfriedhof beigesetzt.
Walter Boers verstarb am 19.01.2010 in Essen. Er wurde am 1910.1914 in Bisslich am Niederrhein geboren und trat am 08.05.1935 in den Franziskanerorden ein. Während seines Theologiestudiums wurde er 1940 in den Wehrdienst eingezogen. Während eines Heimaturlaubs legte er am 11.03.1943 seine Feierliche Profess ab und wurde im selben Jahr am 28.03.1943 zum Priester geweiht. Nach der Kriegsgefangenschaft war P. Walter für kurze Zeit in Mönchengladbach und Euskirchen, wo er das Theologiestudium beendete. Von dort wurde er 1947 nach Essen versetzt mit dem Auftrag, sich um die Jugendlichen zu kümmern. In dieser Aufgabe wirkte er mit großem Engagement. Von 1966 bis 1990 wirkte P. Walter als Beichtvater und Seelsorger im Kloster in der Friedrich-Ebert-Straße in Essen. Nach der Auflösung der Niederlassung in der Friedrich-Ebert-Straße betreute er bis 2004 das Altenheim Marienheim in Essen und arbeitete in der Beichtseelsorge in der Anbetungskirche in Essen. Aufgrund zunehmender körperlicher Gebrechlichkeit musste er diese Dienste aufgeben. In der Nacht vom 18. auf den 19.01.2010 verstarb P. Walter im Krankenhaus in Essen. P. Walter fand seine letzte Ruhestätte auf dem Friedhof in Neviges.
Gebhard (Josef) Brems verstarb am 23. 11. 2009 in Inglostadt. Er wurde am 13.10.1929 in Kasing bei Ingolstadt geboren. Nach dem Krieg erlernte er den Beruf des Gärtners. Am 4. 3.1953 trat er als Novize in den Orden ein. Nach dem Noviziatsjahr, wurde er zum Koch und Brauer ausgebildet. Am 8. 3.1957 legte er in Dietfurt die Feierliche Profess ab. Seine praktischen Kenntnisse als Gärtner brachte er in verschiedenen Klostergärten gerne ein: u.a. in Dettelbach, Eggenfelden, Marienweiher und Nürnberg. Im September 1989 kam er zunächst als Gärtner nach Ingolstadt und stand dort ab 1991 für weitere sieben Jahre als Koch dem Kloster zur Verfügung. 1998 bat Bruder Gebhard fast 70jährig aus gesundheitlichen Gründen um Beurlaubung und lebte seither exklaustriert bei der befreundeten Familie van Hengstom in Ingolstadt, die ihn liebevoll zehn Jahre lang großzügig versorgte. Am 3.9.2009 erlitt er einen schweren Schlaganfall von dem er sich nicht mehr erholte. Am 23.11.2009 verstarb er daheim in seiner gewohnten Umgebung.
Harald Hugo Leibold verstarb am Sonntag, 8. 11. 2009 am frühen Morgen im gesegneten Alter von 96 Jahren. Bis ins hohe Alter war der Provinzsenior der Thuringia bei bester Gesundheit. Im letzten Jahr konnte er sein 70jähriges Priesterjubiläum feiern. Am Freitag, 13. 11., hat aus freundschaftlicher Verbundenheit der Erzbischof von Bamberg, Ludwig Schick, das Requiem für ihn gefeiert.
Harald Hugo Leibold wurde 1913 in Dipperz bei Fulda geboren. Er trat 1932 in den Orden ein und wurde 1938 zum Priester geweiht. Als Seelsorger wirkte er u.a. in Hannover, Fulda, Wiesbaden und Kirchhain, wo er Kirche und Pfarrkloster erbaute. 1951 wurde er vom Bischof von Fulda zum Geistlichen Rat ernannt. Von 1956 bis bis 1965 war er Militärseelsorger in München. Danach folgten Stationen als Religionslehrer und Seelsorger u.a. in Ulm, Lindenberg und Freiburg. Seine letzten Lebenjahre verbrachte er auf dem Frauenberg in Fulda.
Johannes Simon, Werl, verstarb nach einem längeren Krebsleiden am 20. 08.2009 im Alter von 74 Jahren in Dortmund im Bruder-Jordan-Haus. 17 Jahre lang trug er für die Geschicke der Franziskaner in der ehemaligen DDR Leitungsverantwortung, zunächst als Delegat der Föderation, dann als Vikar der Vikarie. Nach dem Mauerfall zog es ihn ins Heilige Land. Dort war er u.a. mehrere Jahre Diskret (Definitor). Während der Besetzung der Geburtskirche in Bethlehem war er dort ein umsichtiger Guardian.
Johannes Josef Barbrock, verstarb nach längerer Krankheit am 01.06.09 im Alter von 74 Jahren in Bacabal/Brasilien. Nach seiner Priesterweihe am 03.04.1965 in Paderborn traf er am 01.01.1966 als Missionar in Brasilien ein. Dort war er an verschiedenen Orten in der Seelsorge tätig.
Felix Wilken, Wiedenbrück, verstarb am 01. Mai 2009 im Alter von 94 Jahren im Franziskanerkloster Wiedenbrück an Altersschwäche, nachdem er am Abend zuvor im Kreis der Brüder die Krankensalbung empfangen hatte. Von 1963 bis 2001 lebte und arbeitete er im Franziskanerkloster Münster, u.a. als Magister der Zeitlichprofessen. Nach der Auflösung des Franziskanerklosters Münster nahm er eine Versetzung nach Wiedenbrück gerne an.
Guido Rautenstrauch, Münster, verstarb am Karsamstag dem 11. April 2009, nach längerer Krankheit im St. Franziskushospital in Münster im Alter von 67 Jahren. Er trat am 25.04.1963 in die Sächsische Provinz ein. Nach der Priesterweihe am 19.07.1969 in Paderborn war er fast ausschließlich in Münster tätig, zunächst als Hausvikar und Guardian des Franziskanerklosters am Hörsterplatz. Danach war er Krankenhausseelsorger im St. Franziskushospital und Schwesternseelsorger bei den Franziskanerinnen von Münster-Mauritz
Thomas Alfred Graf, Fulda, starb am 05. April 2009 im Alter von 90 Jahren. Thomas legt 1952 die Feierliche Profess ab und wurde 1953 zum Priester geweiht. Seine Stationen waren u.a. Rastatt, Bad Salgau und Freiburg i.B. Er wirkte als Seelsorger im Landeskrankenhaus Bad Schussenried und war Schwesternseelsorger in Sießen. Seit 2007 lebte er aus Altersgründen in der Altenstation des Frauenbergs.
Otho Gimmnich verstarb am 04. April 2009 im Krankenhaus in Köln im Alter von 78 Jahren. Otho wurde am 27.10.1931 in Köln geboren und trat am 18.04.1953 in Rietberg in den Orden ein. Am 21.04.1957 legte er seine Feierliche Profess in Mönchengladbach ab und wurde auch dort am 12.09.1959 durch Weihbischof Fr. Hünermann zum Priester geweiht. Von 1965 bis 2001 wirkte P. Otho mit großem Engagement als Provinzbibliothekar am Aufbau der Provinzbibliothek in Mönchengladbach.
Albrecht Kornfeld, Fulda, ab 2006 auf der Pflegestation in Fulda, Mitglied der Provinz von Sao Paulo (Mörmter/Xanten) ist am Sonntag, dem 08. Februar 2009 nach langer Krankheit im Alter von 88 Jahren friedlich verstorben.
Konrad Kretschmer, Paderborn/Dortmund, verstarb am 05. Februar 2009 in Dortmund im Alter von 77 Jahren. Er trat am 26.02.1956 in die Schlesische Provinz ein. Nach der Priesterweihe in Berlin am 26.06.1958 war er in Berlin, Dresden, Halle/Saale und Görlitz tätig. Ab 1976 war er 22 Jahre Pfarrer in Halberstadt. Seit 1998 lebte er Paderborn, u.a. als Krankenhausseelsorger.
Guntram Stangier (77), Lindenberg/St. Peter im Schwarzwald, wurde am 26. Januar 2009 nach einem Schwächeanfall während der Hl. Messe ins Lorettokrankenhaus und am 04.02.009 in die Uni-Klinik in Freiburg eingewiesen. Er starb nach kurzer schwerer Krankheit dann doch unerwartet am 05.02.2009. Der Abschiedsgottesdienst war am 12.02.2009 auf dem Lindenberg, die Beisetzung am 14.02. in Fulda.
Didakus Reiling, Werl verstarb am 02.Februar 2009 im Franziskanerkloster Werl im Alter von 75 Jahren. Er trat am 07.09.1961 in die Sächsische Provinz ein. Seine handwerklichen Fähigkeiten als Maler führten ihn zum Kolleg St. Ludwig in den Niederlanden, nach Warendorf, nach Castel Sant’ Elia bei Rom und seit 1976 nach Werl.
Otmar Baumann, Dortmund, verstarb am 21. Januar 2009 im Bruder-Jordan-Haus im Alter von 87 Jahren. Er trat am 30.03.1940 in die Sächsische Provinz ein. Nach der Priesterweihe am 06.08.1951 war er vor allem als Pfarrvikar im Sauerland tätig, nämlich 33 Jahre in Silberg-Varste und Hallenberg-Liesen.
Leonard Holtz, Dortmund, verstarb am 14. Januar 2009 im Bruder-Jordan-Haus im Alter von 88 Jahren unerwartet an einem schweren Herzhinterwandinfarkt. Er trat am 1. November 1938 in Groß-Borek O/S in die Schlesische Franziskanerprovinz ein und absolvierte seine Studien in Glatz und auf dem Frauenberg in Fulda. Er wurde am 16. April 1950 in Fulda zum Priester geweiht. Er war als Militärseelsorger, Volksmissionar, Exerzitienleiter, Spiritual und Buchautor tätig.
Franz Höllmann, Mühlen, starb überraschend am 13. Dezember 2008 vermutlich an einem Herzinfarkt. Franz ist am 11. Januar 1947 in Halle/Saale geboren. Er wäre also im kommenden Monat 62 Jahre alt geworden. Am 14. August 1970 ist er in den Orden eingetreten. Am 1. April 1978 wurde er in Magdeburg zum Priester geweiht. Zuletzt lebte er in Mühlen und war als Krankenhausseelsorger in Damme tätig.
Willehard Zinnecker, Dortmund, verstarb am 1. Dezember 2008 in Dortmund im Alter von 79 Jahren. Er trat am 28.04.1949 in Rietberg in den Orden ein und wurde am 25.05.1955 in Paderborn zum Priester geweiht. Von 1959 bis 2003 wirkte er als sozial sehr engagierter Missionar in Osaka und Kyoto in Japan. Seine Alzheimer-Erkrankung zwang ihn zur Rückkehr nach Deutschland. Seine Sehnsucht zog ihn weiterhin nach Japan.
Justin Lang, Ulm, verstarb am 20. November 2008 im Alter von 74 Jahren. 1954 trat er in Salmünster in den Franziskanerorden ein und wurde 1960 nach Studien in Gorheim und Fulda zum Priester geweiht. 1965 promoviert er in Bonn zum Doktor der Theologie. Sein Leben lang blieb er der Wissenschaft treu. Durch zahlreiche Publikationen und Vorlesungen sowie als Seelsorger und Exerzitienbegleiter war er über die Grenzen der Thuringia hinaus bekannt. Nach der Krebsdiagnose erwartete Pater Justin Bruder Tod ohne Furcht.
Simon Werner, Fulda, ist in der Nacht zum 6. Oktober 2008 im Alter von 66 Jahren verstorben. Nach Stationen in Fulda, Großkrotzenburg, Marienthal und Freiburg lebte er seit 1994 wieder in Fulda und war als Pförtner und Sakristan tätig.
Dr. Theobald Diederich, Dortmund, starb am 13. September 2008 im Bruder-Jordan-Haus in Dortmund im Alter von 97 Jahren. Er war lange Jahre am Studium Biblicum in Hongkong tätig und hat dort an der Übersetzung der Bibel in die chinesische Sprache mitgearbeitet.

