Franziskanerkloster Weggental / Rottenburg

- Das Franziskanerkloster im Weggental bei Rottenburg
Bereits Mitte des 15. Jahrhunderts wird ein Bildstock im Weggental zur Stätte einer besonderen Marienverehrung. Vor allem durch das seelsorgliche Wirken der Jesuiten (1653-1773) wird die Weggental-Wallfahrt über das Rottenburger Land hinaus bekannt. In dieser Zeit wird auch die heutige Wallfahrtskirche erbaut. 1919 beruft Bischof von Keppler die Franziskaner an den Wallfahrtsort. Nachdem sie jahrzehntelang im engen Mesnerhaus wohnten, wird in den 60-er Jahren ein neuen Konventsgebäude erbaut. Das Weggental ist ein kleiner, gut besuchter Wallfahrtsort und eine beliebte Hochzeitskirche. Die Kirche wird vor allem für ihr "Weggentaler Kripple" und die dort angebotenen Konzerte sehr geschätzt.
Die sieben Brüder widmen sich der Wallfahrts- und Beichtseelsorge, arbeiten in um liegenden Pfarreien mit und kümmern sich um die Priesterseelsorge im Bistum Rottenburg-Stuttgart.
Die Hausgemeinschaft
Franz Sales Kremer (Guardian), Werner Reischmann (Hausvikar), Bartholomäus Frech, Kunibert Jendroszek, Elias Kehrer, Otfried Reuter, Hildebrand Rutschmann
Dem Haus zugeschrieben
Gerfried Hunold (Tübingen)
