Franziskanerkloster Wiedenbrück
Bereits 1627 kamen die ersten Franziskaner nach Wiedenbrück. Die Klostergründung erfolgte 1644 durch Fürstbischof Franz Wilhelm von Wartenberg. Laut preußischer Kabinettsorder aus dem Jahre 1816 durfte das Kloster Wiedenbrück „einstweilen“ weiter bestehen. Die Neuaufnahme von Novizen wurde jedoch nicht gestattet. Das Kloster Wiedenbrück überlebte als eines von nur sechs Klöstern der Sächsischen Franziskanerprovinz mit zuletzt nur noch neun Brüdern. In Folge des Kulturkampfes mußten die Brüder 1875 das Kloster verlassen, konnten allerdings 1887 zurück kehren. 1995 wurde das ans Kloster angeschlossene Jugendgästehaus eröffnete. Seit September 2006 ist das Kloster Wiedenbrück Noviziatshaus der vier Provinzen.
Die Aufgabenbereiche der sieben Brüder sind die Noviziatsausbildung, Seelsorge an der Klosterkirche und Berufungspastoral. Ferner fertigt hier einer der Provinzschneider die Habite und andere Teile der Ordenstracht an.

