ANGEBOTE

Der Skandal um die Piusbruderschaft

Wohin steuert die Kirche?

Aus aktuellem Anlass befragte unser Redakteur, Thomas Meinhardt, den Franziskaner und vor Kurzem emeritierten Theologieprofessor (Münster), Udo Schmälzle ofm. Lesen Sie hier das vollständige Interview, das in einer gekürzten Fassung in der Ausgabe 1-2009 der Zeitschrift „wege mit franziskus“ erschienen ist.

  • Pater Udo, die Entscheidung des Papstes, die Exkommunikation der vier Bischöfe der Piusbruderschaft aufzuheben, und die Leugnung des Holocausts durch einen dieser Bischöfe haben das Verhältnis der katholischen Kirche zum Judentum offensichtlich nachhaltig beschädigt, dem Ansehen der katholischen Kirche in der Welt großen Schaden zugefügt und auch innerhalb der Kirche zu großen Verwerfungen geführt. Haben Sie eine Erklärung für diese Entscheidung des Papstes?

Über diese Frage haben sich in den vergangenen Wochen Kardinäle, Bischöfe und viele Menschen den Kopf zerbrochen. Der britische Holocaustleugner Richard Williams, der ohne die Erlaubnis Roms von Bischof Lefebvre mit den drei anderen bislang exkommunizierten Piusbrüdern zum Bischof geweiht wurde, hatte in dem Interview mit einem schwedischen Fernsehsender gesagt: Historische Fakten sprächen gegen die Existenz von Gaskammern. Es seien nicht sechs Millionen Juden von den Nazis ermordet worden, sondern 200.000 bis 300.000 – aber keiner von ihnen in Gaskammern.

Nach der Darstellung des Vatikans soll Papst Benedikt von dieser Leugnung des Holocausts nichts gewusst haben. Es wird von einer „Kommunikationspanne“ gesprochen; davon, dass der Papst „in ein offenes Messer“ gelaufen sei. Ich möchte mich an diesen Spekulationen gar nicht beteiligen. Nur so viel: Der Vatikan verfügt wohl über eines der am besten funktionierenden Nachrichtensysteme. Ich habe keine Erklärung dafür.

Wer um die jüdischen Mütter weiß, denen die Kinder im KZ aus den Armen gerissen und in die Grube geworfen wurden, wer Holocaustüberlebenden in die Augen geschaut hat, dem kommen die Tränen, oder es packt ihn die kalte Wut, wenn er mit den Sarkasmen von Williamson konfrontiert wird. Der Antijudaismus der Piusbruderschaft lässt sich zudem leicht daran ablesen, wie einige ihrer Mitglieder weiterhin vom „Gottesmord“ reden.

Je länger Rom dieses Spiel mitmacht und sich vorführen lässt, desto peinlicher wird die Situation nicht nur für Rom, sondern für die gesamte Kirche, letztlich für uns alle. Hier holt uns in der Tat das Titelblatt der Bildzeitung nach der Papstwahl ein: „Wir sind Papst“.

  • Der Papst, so heißt es immer wieder, wolle die Einheit der katholischen Kirche wiederherstellen und auch dieser traditionalistischen Gruppe eine Brücke bauen. Doch wie soll das möglich sein bei einer Vereinigung, die nie einen Zweifel daran gelassen hat, dass sie zentralen Dokumenten des Zweiten Vatikanischen Konzils nicht zustimmen wird, im Gegenteil: alles daransetzen will, diese rückgängig zu machen?

Der Papst verdient jede Unterstützung bei seinem Bemühen, den Skandal von Kirchenspaltungen zu überwinden. Die Bibel selbst verpflichtet jeden Christen und vorab die Amtsträger zum Dienst an der Einheit: „Sie sollen eins sein, wie wir eins sind.“ (Joh 17,22) Sie verschweigt aber auch nicht die klaren Worte, die Jesus an Petrus richtet: „Weg mit dir Satan, geh mir aus den Augen … Du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen.“ (Mt 16,23) Die Grenzen der Toleranz setzt die Bibel dort, wo es wirklich um den Willen Gottes geht: Petrus wehrt sich gegen die Ankündigung des Scheiterns der Mission Jesu am Kreuz und macht sich selbst zum Programm. Hier setzt die Bibel die Grenze! Die Einheit gibt es also nicht zum Billigtarif, sondern nur zu dem Tarif, den das Evangelium bestimmt.

Die Einheit gibt es nicht zum Billigtarif!

In diesem Sinn haben sich die Konzilsväter dem Dienst an der Einheit verschrieben. „Wie … Christus das Werk der Erlösung in Armut und Verfolgung vollbrachte, so ist auch die Kirche berufen, den gleichen Weg einzuschlagen.“ (Dogmatische Konstitution über die Kirche LG Nr. 8) Dabei haben sie den Blick sowohl nach innen, auf die Kirche selbst, als auch auf die anderen Konfessionen und Religionen gerichtet. Johannes Paul II. hat sich in seinem mutigen Schuldbekenntnis um die Jahrtausendwende noch einmal an die Welt, an andere Religionen und Konfessionen, vor allem auch an das jüdische Volk, gewandt. Alle bisherigen Päpste haben dieses Programm des Zweiten Vatikanums bestätigt.

Wenn die von Lefebvre gegründete Piusbruderschaft und vor allem die von ihm unerlaubt, aber gültig geweihten Bischöfe sich nicht uneingeschränkt zu den zentralen Dokumenten des Zweiten Vatikanums, also zur Beziehung der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen, zum Ökumenismusdekret, zur Erklärung der Religions- und Gewissensfreiheit und zur Pastoralkonstitution, im Geist und Buchstaben bekennen, stellen sie sich verbal und nonverbal nicht nur gegen dieses Konzil, sondern gegen die gesamte konziliare Tradition der Kirche. Das aus ihren Kreisen zu hörende Argument, bei den Konzilsbeschlüssen ginge es nicht um unfehlbare dogmatische Aussagen, bestätigt erneut, dass die Piusbruderschaft Geist und Botschaft des Zweiten Vatikanums radikal ablehnt und eine andere Kirche will. Seit dem Apostelkonzil in Jerusalem ( Apg 15,6-21; Gal 2,1-10) sucht die Kirche in ihrer zweitausendjährigen Geschichte im konziliaren Prozess Wege aus Glaubenskonflikten und Spaltungen. Mich erschüttert am meisten, wie sich Rom hier vorführen lässt und letztlich zulässt, dass die eigene Autorität untergraben wird.

  • Manche Bischöfe sprechen in diesem Zusammenhang von Managementfehlern, falscher Beratung und einer katastrophalen Kommunikationspolitik des Vatikans. Ist das nicht eine Verharmlosung? Konnte nicht jeder halbwegs mit der Piusbruderschaft Vertraute wissen – auch ohne die aktuellen Äußerungen von Herrn Williamson zu kennen –, welche Geisteshaltungen in dieser Vereinigung vorherrschen? Gibt es nicht zahlreiche Äußerungen ihrer führenden Vertreter, die nur als antisemitisch und antidemokratisch zu bezeichnen sind?

Wer von „Managementfehlern“ spricht, bleibt an der Oberfläche. Es scheint im Vatikan Fraktionen und Machtkartelle zu geben, die sich zwar nicht offen zur Theologie der „Priesterbruderschaft St. Pius X.“ bekennen, jedoch im Hintergrund deren Ziele unterstützen und auch dafür gesorgt haben, dass das Exkommunikationsdekret der vier Bischöfe zurückgenommen wurde. Für mich stellt sich die Frage, wie sehr der Vatikan bereits von entsprechenden Gruppen unterwandert wird.

Bischöfe sind nicht Vollzugsbeamte des Vatikans

Meines Erachtens muss endlich die vom Zweiten Vatikanum geforderte radikale Kurienreform umgesetzt werden, denn die ist offensichtlich in den Anfängen stecken geblieben. Alle Bischöfe in den Teilkirchen auf der ganzen Welt müssen als Nachfolger der Apostel ernst genommen und nicht als Vollzugsbeamte des Vatikans verstanden werden. Warum wurde zum Beispiel die Deutsche Bischofskonferenz in der Sache des Holocaustleugners nicht konsultiert? So bleibt der Eindruck, dass sich die Kurie vor allem als Kontrollorgan versteht. Ein Papst, der zum Dienst an der Einheit berufen ist, kann diesen Dienst doch viel effektiver leisten, wenn er die Bischöfe und das ganze Volk Gottes einbezieht. Hier muss sich in der Kurie strukturell und hinsichtlich der Mentalität noch vieles ändern.

  • Im zeitlichen Zusammenhang mit der Aufhebung der Exkommunikation der Bischöfe der Piusbruderschaft wurde bekannt, dass der Papst – offensichtlich an Domkapitel und Bischof vorbei – den ultrakonservativen und durch skurrile  Äußerungen aufgefallenen österreichischen Priester Gerhard Maria Wagner zum neuen Weihbischof der Diözese Linz ernannt hat*. Nicht wenige sehen dies als weiteren Beleg dafür, dass Papst Benedikt die Kirche immer weiter auf einen extrem konservativen, ja reaktionären Kurs verschieben will und das die Öffnungen des Zweiten Vatikanischen Konzils zwar nicht dem Buchstaben, aber dem Geiste nach faktisch zurückgenommen werden. Wie beurteilen Sie diese Entwicklung?

In der Tat ist diese Ernennung kaum nachzuvollziehen. Man kann auf der Grundlage solcher Entscheidungen allein nicht von einem reaktionären Kurs  des heutigen Papstes sprechen. Die Frage berührt den ganzen Komplex der ausstehenden Kurienreform, die dem gegenwärtigen Papst nicht allein angelastet werden kann. Dies betrifft generell das Verfahren, wie Bischöfe ernannt werden. Wie werden die offiziellen Gremien in Rom und in den Teilkirchen in diesen Entscheidungsprozess involviert? Wie ernst werden die Voten diözesaner Gremien genommen? Wie sieht ein theologisch verantwortetes Anforderungs- und Kompetenzprofil für die Wahl eines Bischofs aus? Wie berechtigt diese Anfragen sind, zeigen Stimmen, die aus dem Kreis der Bischöfe selbst kommen!

Von der Orthopraxie zur Orthodoxie?

Vieles spricht dafür, dass sich im Lauf der Kirchengeschichte das Anforderungs- und Kompetenzprofil bei der Ernennung der Bischöfe von der Orthopraxie auf die Orthodoxie verlagert hat. Ein Blick auf die Apostolische Konstitution aus dem ersten Jahrtausend zeigt noch eine klare Vorstellung von dem, was ein Bischof zu tun hat und wie er sein soll: „Seid den Waisen ein Vater, den Witwen ein Gatte! Führt zur Ehe, die nach Liebe verlangen, gebt den Gesunden Arbeit, mit den Kranken habt Erbarmen! Gewährt den Fremden ein Obdach, den Hungernden einen Bissen, den Dürsten­den einen Becher; die Nackten kleidet, die Kranken besucht und den Gefangenen bringt Hilfe. Vor allem aber sorgt, dass den Waisen nichts fehle. Sorgt für die Jungfrau, wenn sie erwach­sen ist, dass sie einen Bruder eheliche. Dem Knaben gebt die Ausrüstung, dass er einen Beruf erlerne und sich vom Beruf nähre. Und wenn er seinen Beruf richtig erfüllt, wird er die Er­zeug­nisse seiner Arbeit verkaufen, damit er nicht mehr der brüderlichen Liebe zur Last falle, sondern sich selbst helfe (d.1.2)“.

Nur eine leichte Annäherung an diese frühchristlich-orthopraktische Kriteriologie würde manche Entscheidung bei der Ernennung neuer Bischöfe wesentlich erleichtern!

  • Was erwarten Sie nun von Papst Benedikt? Was sollte er tun, um weiteren Schaden von der Kirche abzuwenden?

Ich erwarte vom Papst, dass er nicht nur am Kurs des Konzils festhält, sondern offensiv mit dem ganzen Volk Gottes und allen Menschen guten Willens, für die er mit all seinen Kardinälen, Bischöfen und allen anderen Amtsträgern in Theologie und Kirche letztlich da ist, die Botschaft des Evangeliums auf der Grundlage des Konzils weiter in das dritte Jahrtausend trägt. Es kann kein Zurück hinter das Zweite Vatikanum geben, weil es kein Zurück hinter den Anspruch des Evangeliums geben kann.

In der Tat durchleben wir in der Kirche nach dem Konzil eine kritische Zeit. Über mehr als ein Jahrtausend haben manche Päpste mit Gewalt die Wahrheit des Evangeliums nach dem Prinzip durchzusetzen versucht: „Die Wahrheit hat alle Rechte. Der Irrtum hat kein Recht!“ Dabei wurden nicht nur Ketzer verbrannt! „Boten“ und „Botschaft“ des Evangeliums haben dabei Glaubwürdigkeit eingebüßt.

Das Zweite Vatikanum ist wieder zum Prinzip des Evangeliums zurückgekehrt, zu dem Jesus, der für uns dadurch zum Christus wurde, dass er nicht den Weg der Macht beschritten hat, sondern in der Ohnmacht des Kreuzes dem „Gott“ vertraute, der „ihn über alle erhöht hat, damit … jeder Mund bekennt: Jesus Christus, der Herr“. Diesem Jesus ist die katholische Kirche auf dem Konzil gefolgt, als sie sich zu ihren Fehlern bekannte und zukünftig auf der Grundlage der Glaubens- und Gewissensfreiheit der Botschaft des Evangeliums den Weg bereiten wollte.

Ich wünsche dem Papst und uns allen, dass wir dem Heiligen Geist vertrauen, der die Väter des Konzils auf diesen Weg gebracht hat, auf dem sich in den Friedensgebeten von Assisi bereits andere Religionsführer eingestellt haben.

Treue zum Evangelium, aber auch eine Portion Eigensinn

  • Welche Erwartungen setzen Sie in die deutschen Bischöfe, was erhoffen Sie sich von den katholischen Christen in dieser Situation? Teilen Sie die Einschätzung von P. Klaus Mertens SJ, der in einer im Berliner Tagesspiegel veröffentlichten Predigt sagte, dass es jetzt die Zeit sei, aus Loyalität zu dieser Kirche zu widersprechen?

Ich kann verstehen, dass es einem Jesuiten, der vermutlich mit dem 4. Gelübde in einem besonderen Gehorsamsverhältnis zum Papst steht, schwerfällt, einem Papst zu widersprechen. Uns Franziskanern ist eine bestimmte kritische Distanz von Anfang an zu eigen. Franziskus schreibt in seinem Testament sinngemäß: „Niemand hat mir gesagt, wie ich leben soll. Der Allerhöchste selbst hat mir seinen Willen offenbart.“ Franziskus hat aus der Unmittelbarkeit seiner Gotteserfahrung seine Berufung in der Kirche gelebt. Dazu gehörte auch eine gehörige Portion Eigensinn und kritische Distanz, aber auch die Treue zum Evangelium, das allen Bischöfen bei der Weihe auf den Kopf gelegt wurde. Bereits im ersten Satz der Regel verpflichtet Franziskus seine Brüder auf die Treue zum Evangelium. Diese kritische Treue hat ihn zum Stützpfeiler der damaligen Kirche werden lassen. Menschen, die sich mit Franziskus auf den Weg des Evangeliums begeben, sind sicher auch heute besonders herausgefordert, sich unter die „wankenden“ Säulen ihrer Kirche zu stellen.

  • Hat dieser Skandal nicht vielleicht auch sein Gutes, weil dadurch auch innerhalb der katholischen Kirche offen und heftig debattiert wird und Entwicklungen thematisiert werden, die ansonsten kaum über interessierte Fachkreise hinaus Beachtung gefunden hätten?

„Gott schreibt gerade, auch auf krummen Zeilen“ – von dieser Hoffnung lebt die Kirche. Deshalb sollten wir die gegenwärtigen Konflikte nicht dramatisieren. Dazu gehört auch, sich in die Mentalitäten des Andersdenkenden und erst recht Andersglaubenden hineinzuversetzen. Erzbischof Lefebvre soll vor seinem Tod seine Handlungen damit begründet haben, einmal ohne Schuld dem ewigen Richter begegnen zu können. Bis heute ist in den Debatten zwischen Psychologen und Theologen der Vorwurf zu hören, dass die Kirche ihre Macht nur auf diesem religiös fermentierten Angst- und Schuldsyndrom aufrechterhalten könnte. Die Texte des Konzils geben dazu eine klare Antwort. Auch viele Kirchenkritiker wollen die katholische Kirche – wie die Piusbrüder – auf die vorkonziliaren Positionen festschreiben und haben sich in ihrer Kritik auf diese Positionen eingeschossen. Diese Debatte ist zu führen.

Hinsichtlich ihrer spirituellen Grundlagen berufen sich Lefebvre und seine Anhänger paradoxerweise auf ihr Gewissen. Zur Anerkennung der Glaubens- und Gewissensfreiheit aber hat sich erst das Konzil in monatelangen Debatten durchgerungen. Diese widersprüchlichen Haltungen sind anzusprechen. Warum fällt es in der heutigen Kirche vielen Amtsträgern – da ist Lefebvre sicher nicht allein – so schwer, dieser Glaubens- und Gewissensfreiheit mehr Raum zu geben, sie offensiv zur Grundlage pastoralen Handelns zu machen? Eine Seelsorge, die mit der Angst arbeitet und von Furcht und Zwang lebt, annulliert sich doch letztlich selbst.

Vielleicht besteht die größte latente Versuchung für jeden christlichen Amtsträger immer noch darin, zu glauben, er müsste die Welt noch einmal erlösen. Das muss aber niemand, denn wir sind erlöst und sicher nicht auf dem Holzweg, wenn wir im Sinne der Bibel auf die Konzilien hören. In der Offenbarung heißt es: „Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!“ (Offb 2,7) Was soll ein „Engel“ Papst Johannes XXIII., als er aus Sorge um seine Pflichten und Verantwortung nicht mehr schlafen konnte, einmal ins Ohr geflüstert haben: „Johannes, nimm dich nicht so wichtig!“ Ich wünsche uns allen in diesen Tagen diesen Engel! 

 

*Am 16. Februar 2009 ersuchte Gerhard Maria Wagner aufgrund der um seine Person entbrannten Kontroversen den Papst um eine Rücknahme seiner Ernennung. Noch am selben Abend kam der Vatikan dieser Bitte nach. Am 2. März teilte das vatikanische Presseamt mit, Papst Benedikt XVI. habe Wagner die Dispens erteilt, das Amt des Weihbischofs von Linz annehmen zu müssen.

Zur Person

Prof. em. Dr. Udo F. Schmälzle ofm (66) ist seit 1987 Direktor des Seminars für Pastoraltheologie und Religionspädagogik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster. Schwerpunkt seiner Forschung ist die Ehe- und Familienpastoral.

1981 gründete er das Franziskanische Bildungswerk und ist seit 2001 ehrenamtlich Pädagogischer Geschäftsführer des Franziskanergymnasiums Kreuzburg in Großkrotzenburg.